Katakombensozialismus – Die Linke an den Hochschulen vor „68“
10.06.08, 19:30 Uhr
Bochum, Evangelische StudentInnengemeinde, Kirchenforum an der Ruhr-Uni Bochum
ReferentIn: Thorsten Koska, M.A.
In Kooperation mit attac campus Bochum und dem GegenMachtKultur-Bündnis
Seit Beginn des 19. Jahrhunderts waren die Studenten und später auch StudentInnen an deutschen Hochschulen strikt nationalistisch ausgerichtet. Das brachte sie kurzfristig in Konflikt mit den „Landesherren“ der deutschen Kleinstaaten und in die Nähe demokratischer Ideen. Spätestens mit Gründung des Kaiserreichs entfiel jedoch jede Distanz zu autoritären, antisemitischen und „völkischen“ Positionen.
Erst im Zuge der Umbrüche, die unter dem Kürzel „68“ diskutiert werden, gelang es linksgerichteten StudentInnenverbänden, die Lufthoheit der Rechten und extremen Rechten an den Hochschulen zu brechen. Unter den Verbänden, die diesen Durchbruch erzielen konnten, ist der „Sozialistische Deutsche Studentenbund“ (SDS) bis heute der bekannteste.
Wie gelang es dem SDS, diesen Umbruch vorzubereiten? Unter welchen Bedingungen begann er seine Aktivitäten? Welchen Widerständen sah er sich gegenüber und von welche Verbündeten standen ihm Dabei zur Seite?
Bochum, Evangelische StudentInnengemeinde, Kirchenforum an der Ruhr-Uni Bochum
ReferentIn: Thorsten Koska, M.A.
In Kooperation mit attac campus Bochum und dem GegenMachtKultur-Bündnis
Seit Beginn des 19. Jahrhunderts waren die Studenten und später auch StudentInnen an deutschen Hochschulen strikt nationalistisch ausgerichtet. Das brachte sie kurzfristig in Konflikt mit den „Landesherren“ der deutschen Kleinstaaten und in die Nähe demokratischer Ideen. Spätestens mit Gründung des Kaiserreichs entfiel jedoch jede Distanz zu autoritären, antisemitischen und „völkischen“ Positionen.
Erst im Zuge der Umbrüche, die unter dem Kürzel „68“ diskutiert werden, gelang es linksgerichteten StudentInnenverbänden, die Lufthoheit der Rechten und extremen Rechten an den Hochschulen zu brechen. Unter den Verbänden, die diesen Durchbruch erzielen konnten, ist der „Sozialistische Deutsche Studentenbund“ (SDS) bis heute der bekannteste.
Wie gelang es dem SDS, diesen Umbruch vorzubereiten? Unter welchen Bedingungen begann er seine Aktivitäten? Welchen Widerständen sah er sich gegenüber und von welche Verbündeten standen ihm Dabei zur Seite?
